five-alive plus | jetzt neu als Zertifikat an der Börse

Mit dem “five-alive plus” Zertifikat geht das dritte wikifolio aus dem five-alive Umfeld an die Börse und ist somit für jedermann via Online-Broker oder Hausbank über die Börse handelbar. Kauf und Verkauf können zu jeder Börsenzeit, zum Teil auch außerbörslich, durchgeführt werden. Kurse, Depotzusammenstellung, Transaktionen und Kommentare, Risikohinweise und Wertpapierprospekt sind transparent und jederzeit real-time via wikifolio abrufbar. Eine Mindestanlagesumme oder Mindesthaltedauer gibt es nicht.

five-alive plus Das “five-alive plus” wikifolio bzw. Zertifikat orientiert sich im Anlagestil an der Strategie, welche auch beim “five-alive portfolio” und dem “five-alive wikifolio” zum tragen kommt. Beide Investment-Vehicle werden von Karsten Koos, Vorstand der five-alive portfolio AG, verwaltet. Im Gegensatz zum “five-alive wikifolio”, welches ausschließlich in Aktien investiert, umfasst das Anlageuniversum beim “five-alive plus” wikifolio auch Fonds und Optionsscheine, was einerseits das Risiko dank weiterer Diversifikation etwas senkt, es aber andererseits aufgrund der erlaubten Hebelprodukte gleichzeitig auch deutlich erhöht. Da Chance und Risiko nun mal die zwei Seiten ein und derselben Medaille sind, obliegt es dem Börsenklima und dem Geschick des Manager, in welche Richtung das Pendel eher auszuschlagen gedenkt.

In der Praxis sieht sieht der Unterschied zwischen dem “five-alive wikifolio” und dem “five-alive plus” wikifolio folgendermaßen aus: da beide wikifolios das gleiche Startkapital haben, das “five-alive plus” wikifolio aber auch in Fonds und Optionsscheine investiert, sind dort, bei “five-alive plus”, die Aktienpositionen meist etwas kleiner oder nicht immer 1:1 enthalten, um Gelder für die Fonds und Optionen übrig zu haben. So wurden beispielsweise für das “five-alive wikifolio” freenet Aktien geordert, die es bei “five-alive plus” aber nicht gibt, da man dort zu den freenet Optionsscheinen gegriffen hat. McDonalds wiederum wurde nur für das “five-alive wikifolio” gekauft, da im “five-alive plus” wikifolio dafür keine Mittel mehr frei wahren.

Potentielle Investoren finden hier weitere Informationen zum “five-alive plus” Zertifikat.

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HanseYachts wieder auf Kurs?

Die Aktie von HanseYachts scheint ihren Boden gefunden zu haben. Der Ausverkauf an den Börsen Mitte Oktober war selbst bei HanseYachts nur ein kurzfristiger Ausrutscher gen Süden. Derzeit reagiert der Kurs auf die jüngsten Zahlen mit zaghaften Optimismus, welchen wir für einen Einstieg nutzen wollen. Irgendwie gehört ein Bootsbauer zu einem norddeutschen Portfolio – zumindest wenn es sich wirtschaftlich vertreten lässt.

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Dieser Artikel erschien zuvor als Kommentar für das Nordlichter wikifolio. Die Nordlichter sind auch als Zertifikat investierbar.

McDonalds ($MCD) | Quo Vadis?

Im August stellte ich die Frage, ob ein Kursziel von 60 U$ für McDonalds vermessen sei. Die Antwort des Marktes scheint “ja” zu lauten, denn der Kurs will partout nicht gen Süden abdrehen, sondern bleibt, aller Unbill zum Trotz, treu in seiner Trading Range zwischen 85 und 103 US-Dollar gefangen. Zwar wäre ein Abdriften gen 60 Dollar-Marke sowohl aus fundamentaler -, als auch aus charttechnischer Sicht das wünschenswertere Einstiegsszenario, allerdings deutet derzeit mehr darauf hin, dass der Kurs noch geraume Zeit in seiner Trading Range geradeaus mäandert, um auf der Zeitachse in eine moderatere Bewertung hinein zu gleiten.
McDonalds
Steigende, oder zumindest gleichbleibende Dividenden vorausgesetzt, kann man aber auch mit diesem Szenario gut leben, bringt es der Burgerbrater doch auf rund 3,5% Dividendenrendite. Nicht schlecht in Zeiten negativer Guthabenzinsen. Sollte es sich dann noch fügen, dass die Lage bei McDonalds doch besser ist, als die Stimmung, würde dies den Kurs entsprechend unterstützen.

Da McDonalds ein Dauergast auf unserer Watchlist ist, haben wir die relative Stärke genutzt, und trotz der weiter bestehenden Risiken, McDonalds ins Depot bzw. wikifolio genommen.

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Dieser Artikel erschien zuvor als Kommentar zum five-alive wikifolio
Image: McDonalds

Palfinger | der zweite Spezialfahrzeugbauer im wikifolio

Die langfristige Trendlinie hat erneut gehalten. Der Kurs ist lehrbuchartig gen Norden abgeprallt. Mit Palfinger haben wir nun, neben Rosenbauer, den zweiten Spezialfahrzeugbauer aus Österreich im Depot bzw. wikifolio, was jedoch reiner Zufall ist.

Zu den Fundamentaldaten:
Die jüngsten Umsatzrückgänge sind nicht existenziell bedrohlich für PALFINGER, und in einigen Fällen vermutlich auch nicht mehr von langer Dauer. Abgesehen davon spielt der absehbare Euroverfall Exporteuren wie PALFINGER in die Hände. Und im Bezug auf die eine oder andere Krise muss man zynisch feststellen, das Kräne und Hubfahrzeuge beim Wiederaufbau zerbomter Städte mitunter hilfreich sein könnten…

Dieser Artikel erschien als Kommentar zum five-alive - und zum five-alive plus wikifolio

sino AG | Ist der Boden gefunden?

Die Kapitalmarkt-Turbulenzen der letzten 14 Tage hat die sino Aktien gut überstanden. Neue Tiefs wurden wider Erwarten nicht ausgelotet. Im Gegenteil: Der Wert tastet sich an der Mauer der Angst vorsichtig wieder nach oben. Die 25-Tage-Linie ist schon von unten nach oben durchschritten worden.
sino
Weitere positive Indizien dürften die Tradingzahlen liefern, die üblicher Weise am ersten Freitag des jeweiligen Folgemonats publiziert werden, und aufgrund der zurückliegenden Panikverkäufe an den Weltbörsen auch zu steigende Umsätze bei der sino AG geführt haben dürften.

Und: Sollte der Ausblick für die Geschäftszahlen bei sino nicht noch ein mal nach unten korrigiert werden, warten auf diesem Niveau Dividendenrenditen von schätzungsweise acht bis zehn Prozent.

Davon abgesehen notiert die Aktie unter ihrem Buchwert von 2,83 EUR/Aktie, was sie zwar noch nicht zu einem reinen Value-Investment macht, aber doch für eine gewisse Sicherheit beim Kurs sorgt.

Dieser Artikel erschien zuvor als Kommentar zum five-alive - und zum five-alive plus wikifolio

five-alive plus | Afrika und andere Frontier Markets

Die geringere Korrelation der afrikanischen Märkte mit den etablierten Märkten in Europa und den USA, sowie die Wachstumsaussichten in Afrika und anderen Frontier Markets, lassen ein Investment in diesen Märkten als willkommene Diversifikation fürs Depot erscheinen.

Das die besagten Märkte auch spezielle Risiken in sich tragen wird dabei nicht übersehen. Man darf aber nach der jüngsten Verkaufspanik davon ausgehen, dass die zittrigen Hände nun weitestgehend den Markt verlassen haben und etwaige Risiken eingepreist sind.

Da die Auswahl an ausländischen Aktien bei wikifolio recht übersichtlich ist, wurden für das five-alive plus wikifolio, welches demnächst auch als Zertifikat erhältlich sein wird, entsprechende Fonds bzw. ETFs zur Abdeckung Afrikas und der Frontier Markets gewählt.

Dieser Artikel erschien zuvor als Kommentar zum five-alive plus wikifolio

Märkte hängen zwischen Baum und Borke

Folgt der Bärenfalle nun die Bullenfalle? Nach dem sich manch Anleger, der Autor eingeschlossen, beim Ausverkauf letzte Woche zwecks Begrenzung der Verluste gezwungen sah, die Reißleine zu ziehen und verlustreiche Positionen zu veräußern oder Gewinne mitzunehmen, konnte man sich im Nachgang gar nicht so schnell umorientieren, wie die Kurse wieder anstiegen. Eine typische Bärenfalle im Bullenmarkt? Oder ist die derzeitige Rally nur eine technische Reaktion auf die Verkaufspanik der letzten Woche, nach welcher es dann wieder mit Kursverlusten weiter geht? Weiterlesen

Lieber spenden, als ertrinken aus Staatsräson

Ich habe mir eigentlich nie richtig Gedanken darum gemacht, warum die deutschen Seenotretter unabhängig sind. Theoretisch könnten sie ja auch der Marine oder der Küstenwache unterstehen, statt sich, von staatlichen Einfluss unabhängig, allein via Spenden zu finanzieren.

Die Schlagzeilen dieser Tage haben mich aber davon überzeugt, dass auch in der Seenotrettung eine staatliche Beteiligung kontraproduktiv sein kann.

In Italien beispielsweise, wo sich dieser Tage die Tragödie vor Lampedusa jährt, scheint die Seenotrettung Aufgabe der staatlichen Küstenwache zu sein, und steht im Verdacht, aus Staatsräson, einen Hilferuf ignoriert zu haben.

Unabhängige, freiwillige Retter sind da eher ihrem Gewissen verpflichtet, als einen etwaigen Arbeit-, sprich Geldgeber. Und dafür gebührt den Frauen und Männern an Bord der deutschen Rettungskreuzer mein vollster Respekt.

Aber selbst wenn der Staat helfen möchte, kann er nicht immer wie er will. Denn wie wir jetzt hören, steht derzeit im vermeintlich wohlhabenden Deutschland für einen möglichen Rettungsfall in Nord- und Ostsee nur ein einziger Rettungshubschrauber zur Verfügung. Schade auch!

Offensichtlich gehen die Seenotretter mit den ihnen anvertrauten Spendengeldern wesentlich besser um, als der Bund mit unseren Steuergelder. Jedenfalls ist mir kein maroder Rettungskreuzer bekannt.

Damit das so bleibt, und die Hilfe auf See auch immer ankommt, wenn wir sie brauchen: Ihre Spende für die Seenotretter

Seenotretter

Dieser Beitrag wurde ursprünglich in der Gruppe “Die Seenotretter – DGzRS” auf dem Karriere-Netzwerk Xing veröffentlicht.

five-alive | personelle Veränderung im Aufsichtsgremium

Mit Ablauf der Hauptversammlung (HV) der five-alive AG und der five-alive portfolio AG vom 16.08.2014 konstituieren sich die Aufsichtsgremien der beiden AGs neu.
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sino AG | nicht Fisch, nicht Fleisch

Bereits im September 2013 habe ich im Artikel ‘Low Price Broker schwebt – High End Broker klebt’ das auf Heavytrader abzielende Geschäftsmodel der sino AG in Frage gestellt. Die zwischenzeitliche Entwicklung, besonders im Hinblick auf die jüngste Gewinnwarnung, gibt mir vorerst recht. Das es im Online Brokerage auch anders geht, zeigt zum einen die im o.g. Artikel erwähnte Nordnet aus Schweden, wie auch die Norddeutsche Commerzbank-Tochter comdirect, welche gerade erst wieder steigende Zahlen aus dem operativen Geschäft zu vermelden hatte.
sino
Ebenfalls im September 2013 verkündete die sino AG die komplette Einbringung der tick-TS AG als Sacheinlage, mit entsprechend positiven Auswirkungen auf das Eigenkapital und die künftige Ergebnisentwicklung der sino AG, was aus meiner Sicht für eine Neuausrichtung und -bewertung der sino AG sprach. Als der Vorstand dann zur Hauptversammlung(HV) im März 2014 die Quartalszahlen bekannt gab, war klar, dass die positiven Effekte der Sacheinlage kein Einmal-Effekt zum Jahresabschluss 2013 waren, sondern sich im folgenden, jetzt laufenden, Geschäftsjahr fortsetzen. Der Vorstand hatte geliefert und legte sogar noch nach, als er im Rahmen der HV ankündigte, dass auch das laufende Jahr mit vergleichbaren Ergebnissen schließen werde und auch eine ähnlich hohe Dividende (0,30 bis 0,43) wie für das Vorjahr (0,55) angestrebt werde. Die Neubewertung der Aktie schien perfekt, bis zur Gewinnwarnung vom 01.09.2014, nach welcher die Aktionäre wahrscheinlich schon froh sein dürften, wenn die Dividende wenigstens noch bei 0,20 bis 0,25 €/Aktie liegt. Das war es dann erst mal mit der Neubewertung der sino AG.

Die Gewinnwarnung wurde nötig, da nach Monaten schwindender Depotzahlen und Transaktionen nun ein Niveau erreicht wurde, welches das Erreichen der gesteckten Ziele bei Umsatz und Gewinn äußerst fraglich erscheinen ließ. Fraglich erscheinen einem, hinsichtlich der sinkenden Tradezahlen, auch die zwischenzeitlichen Bekundungen der Vorstände, am bisherigen Geschäftsmodel mit der ausschließlichen Ausrichtung auf Heavytrader festzuhalten. Jenen Heavytrader, die derzeit so gar nicht heavy traden.
sino Vergleichschart10 Jahre börsennotierte sion Aktie | ein Vergleich mit Nordnet, comdirect und DAB | Chart: Market Maker

Von Neuausrichtung also keine Spur. Weder im Bereich Online-Brokerage, wo man sich beispielsweise weiteren Kundengruppen öffnen, oder in andere Märkte vorstoßen könnte, noch in Sachen tick-TS AG. Letztere hätte durchaus das Zeug, die sino AG mehr nach Finanz-IT-Dienstleister aussehen zu lassen. Immerhin ist FinTech an der Börse gerade sehr en vogue, was man von Online-Brokern weniger sagen kann. Die hatte ihre große Zeit in der New Economy Ende der 1990er Jahre. Bleibt zu hoffen, dass sino hier noch ein Einsehen hat und eine Neuausrichtung forciert, sei es in Richtung FinTech und/oder im Brokerage. Dann klappt es auch mit der Neubewertung der sino Aktie.

Bisher reichen die Ergebnisbeiträge der tick-TS AG offensichtlich (noch) nicht aus, um die sinkenden Tradingumsätze zu kompensieren. Oder anders herum betrachtet, sind die Rückgänge im Tradingbereich so gravierend, dass sie durch die IT-Umsätze nicht mehr aufgefangen werden können. Das sollte einen zu denken geben, denn im aktienscheuen Deutschland läuft es an der Börse derzeit so schlecht nicht. Will sagen: sehr viel besser wird das Börsenumfeld nicht. Und wenn das derzeitige Umfeld nur zu solch bescheidenen Resultaten führt, darf man auch mal überlegen, das Brokerage beispielsweise an ConSors abzutreten (deren Mutter BNP ist ja gerade im Shopping-Laune (siehe DAB)) und dafür den IT-Bereich unter dem Schlagwort FinTech weiter auszubauen. In der jetzigen Konstellation jedenfalls ist sino aus Anlegersicht weder Fisch, noch Fleisch.

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Dieser Artikel wurde vorab als Gastbeitrag unter dem Titel “sino AG: So könnte die Aktie ins Laufen kommen” für das Nebenwerte-Portal Boersengefluester veröffentlicht.

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Dies ist keine Kauf-/Verkaufsempfehlung! Der Autor, sowie die five-alive AG, bieten keine Finanzdienstleistungen an. Der Autor, oder ihm nahestehende Personen oder Institutionen halten derzeit keine Aktien der oben genannten Unternehmen und planen keine Transaktionen in den nächsten 48 Stunden.