five-alive plus | Afrika und andere Frontier Markets

Die geringere Korrelation der afrikanischen Märkte mit den etablierten Märkten in Europa und den USA, sowie die Wachstumsaussichten in Afrika und anderen Frontier Markets, lassen ein Investment in diesen Märkten als willkommene Diversifikation fürs Depot erscheinen.

Das die besagten Märkte auch spezielle Risiken in sich tragen wird dabei nicht übersehen. Man darf aber nach der jüngsten Verkaufspanik davon ausgehen, dass die zittrigen Hände nun weitestgehend den Markt verlassen haben und etwaige Risiken eingepreist sind.

Da die Auswahl an ausländischen Aktien bei wikifolio recht übersichtlich ist, wurden für das five-alive plus wikifolio, welches demnächst auch als Zertifikat erhältlich sein wird, entsprechende Fonds bzw. ETFs zur Abdeckung Afrikas und der Frontier Markets gewählt.

Dieser Artikel erschien zuvor als Kommentar zum five-alive plus wikifolio

Märkte hängen zwischen Baum und Borke

Folgt der Bärenfalle nun die Bullenfalle? Nach dem sich manch Anleger, der Autor eingeschlossen, beim Ausverkauf letzte Woche zwecks Begrenzung der Verluste gezwungen sah, die Reißleine zu ziehen und verlustreiche Positionen zu veräußern oder Gewinne mitzunehmen, konnte man sich im Nachgang gar nicht so schnell umorientieren, wie die Kurse wieder anstiegen. Eine typische Bärenfalle im Bullenmarkt? Oder ist die derzeitige Rally nur eine technische Reaktion auf die Verkaufspanik der letzten Woche, nach welcher es dann wieder mit Kursverlusten weiter geht? Weiterlesen

Lieber spenden, als ertrinken aus Staatsräson

Ich habe mir eigentlich nie richtig Gedanken darum gemacht, warum die deutschen Seenotretter unabhängig sind. Theoretisch könnten sie ja auch der Marine oder der Küstenwache unterstehen, statt sich, von staatlichen Einfluss unabhängig, allein via Spenden zu finanzieren.

Die Schlagzeilen dieser Tage haben mich aber davon überzeugt, dass auch in der Seenotrettung eine staatliche Beteiligung kontraproduktiv sein kann.

In Italien beispielsweise, wo sich dieser Tage die Tragödie vor Lampedusa jährt, scheint die Seenotrettung Aufgabe der staatlichen Küstenwache zu sein, und steht im Verdacht, aus Staatsräson, einen Hilferuf ignoriert zu haben.

Unabhängige, freiwillige Retter sind da eher ihrem Gewissen verpflichtet, als einen etwaigen Arbeit-, sprich Geldgeber. Und dafür gebührt den Frauen und Männern an Bord der deutschen Rettungskreuzer mein vollster Respekt.

Aber selbst wenn der Staat helfen möchte, kann er nicht immer wie er will. Denn wie wir jetzt hören, steht derzeit im vermeintlich wohlhabenden Deutschland für einen möglichen Rettungsfall in Nord- und Ostsee nur ein einziger Rettungshubschrauber zur Verfügung. Schade auch!

Offensichtlich gehen die Seenotretter mit den ihnen anvertrauten Spendengeldern wesentlich besser um, als der Bund mit unseren Steuergelder. Jedenfalls ist mir kein maroder Rettungskreuzer bekannt.

Damit das so bleibt, und die Hilfe auf See auch immer ankommt, wenn wir sie brauchen: Ihre Spende für die Seenotretter

Seenotretter

Dieser Beitrag wurde ursprünglich in der Gruppe “Die Seenotretter – DGzRS” auf dem Karriere-Netzwerk Xing veröffentlicht.

five-alive | personelle Veränderung im Aufsichtsgremium

Mit Ablauf der Hauptversammlung (HV) der five-alive AG und der five-alive portfolio AG vom 16.08.2014 konstituieren sich die Aufsichtsgremien der beiden AGs neu.
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sino AG | nicht Fisch, nicht Fleisch

Bereits im September 2013 habe ich im Artikel ‘Low Price Broker schwebt – High End Broker klebt’ das auf Heavytrader abzielende Geschäftsmodel der sino AG in Frage gestellt. Die zwischenzeitliche Entwicklung, besonders im Hinblick auf die jüngste Gewinnwarnung, gibt mir vorerst recht. Das es im Online Brokerage auch anders geht, zeigt zum einen die im o.g. Artikel erwähnte Nordnet aus Schweden, wie auch die Norddeutsche Commerzbank-Tochter comdirect, welche gerade erst wieder steigende Zahlen aus dem operativen Geschäft zu vermelden hatte.
sino
Ebenfalls im September 2013 verkündete die sino AG die komplette Einbringung der tick-TS AG als Sacheinlage, mit entsprechend positiven Auswirkungen auf das Eigenkapital und die künftige Ergebnisentwicklung der sino AG, was aus meiner Sicht für eine Neuausrichtung und -bewertung der sino AG sprach. Als der Vorstand dann zur Hauptversammlung(HV) im März 2014 die Quartalszahlen bekannt gab, war klar, dass die positiven Effekte der Sacheinlage kein Einmal-Effekt zum Jahresabschluss 2013 waren, sondern sich im folgenden, jetzt laufenden, Geschäftsjahr fortsetzen. Der Vorstand hatte geliefert und legte sogar noch nach, als er im Rahmen der HV ankündigte, dass auch das laufende Jahr mit vergleichbaren Ergebnissen schließen werde und auch eine ähnlich hohe Dividende (0,30 bis 0,43) wie für das Vorjahr (0,55) angestrebt werde. Die Neubewertung der Aktie schien perfekt, bis zur Gewinnwarnung vom 01.09.2014, nach welcher die Aktionäre wahrscheinlich schon froh sein dürften, wenn die Dividende wenigstens noch bei 0,20 bis 0,25 €/Aktie liegt. Das war es dann erst mal mit der Neubewertung der sino AG.

Die Gewinnwarnung wurde nötig, da nach Monaten schwindender Depotzahlen und Transaktionen nun ein Niveau erreicht wurde, welches das Erreichen der gesteckten Ziele bei Umsatz und Gewinn äußerst fraglich erscheinen ließ. Fraglich erscheinen einem, hinsichtlich der sinkenden Tradezahlen, auch die zwischenzeitlichen Bekundungen der Vorstände, am bisherigen Geschäftsmodel mit der ausschließlichen Ausrichtung auf Heavytrader festzuhalten. Jenen Heavytrader, die derzeit so gar nicht heavy traden.
sino Vergleichschart10 Jahre börsennotierte sion Aktie | ein Vergleich mit Nordnet, comdirect und DAB | Chart: Market Maker

Von Neuausrichtung also keine Spur. Weder im Bereich Online-Brokerage, wo man sich beispielsweise weiteren Kundengruppen öffnen, oder in andere Märkte vorstoßen könnte, noch in Sachen tick-TS AG. Letztere hätte durchaus das Zeug, die sino AG mehr nach Finanz-IT-Dienstleister aussehen zu lassen. Immerhin ist FinTech an der Börse gerade sehr en vogue, was man von Online-Brokern weniger sagen kann. Die hatte ihre große Zeit in der New Economy Ende der 1990er Jahre. Bleibt zu hoffen, dass sino hier noch ein Einsehen hat und eine Neuausrichtung forciert, sei es in Richtung FinTech und/oder im Brokerage. Dann klappt es auch mit der Neubewertung der sino Aktie.

Bisher reichen die Ergebnisbeiträge der tick-TS AG offensichtlich (noch) nicht aus, um die sinkenden Tradingumsätze zu kompensieren. Oder anders herum betrachtet, sind die Rückgänge im Tradingbereich so gravierend, dass sie durch die IT-Umsätze nicht mehr aufgefangen werden können. Das sollte einen zu denken geben, denn im aktienscheuen Deutschland läuft es an der Börse derzeit so schlecht nicht. Will sagen: sehr viel besser wird das Börsenumfeld nicht. Und wenn das derzeitige Umfeld nur zu solch bescheidenen Resultaten führt, darf man auch mal überlegen, das Brokerage beispielsweise an ConSors abzutreten (deren Mutter BNP ist ja gerade im Shopping-Laune (siehe DAB)) und dafür den IT-Bereich unter dem Schlagwort FinTech weiter auszubauen. In der jetzigen Konstellation jedenfalls ist sino aus Anlegersicht weder Fisch, noch Fleisch.

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Dieser Artikel wurde vorab als Gastbeitrag unter dem Titel “sino AG: So könnte die Aktie ins Laufen kommen” für das Nebenwerte-Portal Boersengefluester veröffentlicht.

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Dies ist keine Kauf-/Verkaufsempfehlung! Der Autor, sowie die five-alive AG, bieten keine Finanzdienstleistungen an. Der Autor, oder ihm nahestehende Personen oder Institutionen halten derzeit keine Aktien der oben genannten Unternehmen und planen keine Transaktionen in den nächsten 48 Stunden.

five-alive plus | neues wikifolio aufgelegt

Das “five-alive plus” wikfolio ist nach den “Nordlichtern” und dem “five-alive” wikifolio bereits das dritte Portfolio, das Karsten Koos, Vorstand der five-alive portfolio AG, über die Social Trading Plattform wikifolio.com an den Start bringt.

Mit dem “five-alive plus” wikifolio wird grundsätzlich die selbe Strategie verfolgt, wie mit dem bereits investierbaren “five-alive” wikifolio, jedoch PLUS (daher der Namenszusatz) der Diversifizierung mittels Fonds und Optionsscheinen. Es wundert daher nicht, wenn die ersten Positionen hier mit den soliden Werten wie Fielmann, freenet oder OHB im “five-alive” wikifolio vergleichbar sind. Besonders die mögliche Beimischung von Optionsscheinen steigert zwar zum einen die Chancen, erhöht aber auch, das sei deutlich gesagt, die Risiken dieses wikifolios.

Interessenten können sich jetzt völlig unverbindlich und kostenlos vormerken lassen, damit das wikifolio möglichst bald als Zertifikat über die Börse investierbar wird.

Mehr über wikifolio erfahren Sie hier:

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ebook | Spannende Geldanlage mit Aktien [advertorial]

Spannende Geldanlage mit Aktien

Festverzinsliche Wertpapiere bieten eine sehr sichere Geldanlage. Allerdings sind derzeit die von den Finanzdienstleistern angebotenen Zinserträge für diese Anlageformen recht niedrig. Da bieten Aktienanlagen nicht nur die Aussicht auf höhere Renditen, sondern auch eine sehr spannende und interessante Alternative für Anleger, die sich aus diversen Gründen auch für die Unternehmen oder Projekte interessieren, in welche sie ihr Geld gewinnbringend angelegt können.

Erste Erfahrungen mit “sicheren” Aktien sammeln

ebook Aktien&WertpapiereFür viele Anfänger im Aktiengeschäft sind die stetigen Auf- und Abwärtsbewegungen der vielen unterschiedlichen gehandelten Wertpapiere an den Börsen zunächst einmal mehr oder weniger verwirrende Abläufe. Dabei muss der Aktienmarkt aber kein Geheimnis nur für Insider bleiben. Wichtig ist es, sich die Aktien und die hinter diesen Wertpapieren stehenden Unternehmen z.B. in ihren vergangenen Entwicklungen und den zukünftigen Renditeprognosen, genau anzusehen. Für die richtigen Anlageentscheidungen bzw. den Kauf und die Zusammenstellung der Aktien in einem Depot sollten sehr genaue Analysen und Strategien entwickelt werden. Neben der Analyse der verschiedenen Aktienmärkte und den dort gehandelten Aktien, sollte sich der Anleger auch über sein Risikoverhalten und das Limit seines eingesetzten Kapitals bewusst sein. So können Verkaufslimits eingesetzt werden, um sich vor “bösen” Überraschungen und allzu hohen Verlusten zu schützen. Börsenanfängern wird häufig empfohlen, erste Erfahrungen mit sogenannten “sicheren” Aktien, bei denen langfristig gute und stabile Zuwächse zu verzeichnen waren, zu sammeln.

Weitere Informationen dazu gibt das kostenlose E-Book ‘Aktien & Wertpapiere’ auf meinegeldanlage.com.

Börsennachrichten liefern die passenden Informationen

Für Aktienanleger sind die passenden Informationen über die Aktienmärkte und die gehandelten Wertpapiere unentbehrlich. So können den Börsennachrichten zum Beispiel Informationen über die verschiedenen allgemeinen Regelungen des Börsengeschehens, aber auch Informationen über Unternehmen, wirtschaftliche Hintergrunddaten, Kennzahlen und andere wichtige Nachrichten entnommen werden.

Fineco | Eine Reminiszenz an die italienischen Momente im Leben

Ähnlich wie Swissquote in der Schweiz oder Nordnet in Skandinavien ist Fineco seit der New Economy und Dot-com Ära Ende 1990er Jahre der führende Online-Broker in Italien. Anfangs ein selbständiges Haus, ist die FinecoBank S.p.A. heutzutage teil der UniCredit Banking Group, welche 30% ihrer Fineco Anteile Anfang Juli 2014 an der Mailänder Börse notieren ließ. Einen anderen Exit suchte UniCredit indes für den deutschen Online-Broker DAB, dessen Anteil von 81,39% kürzlich an die französiche BNP, Mutter von ConSors, verkauft wurde.

Trotz maroder Wirtschaftslage in Italien, sehen die Halbjahreszahlen im Vergleich zum Vorjahr schon mal vielversprechend aus, mit einem Wachstum in zweistelligen Prozentbereich bei Umsatz und Gewinn. Da Marktteilnehmer mit einen Wiedererstarken der europäischen Peripherie rechnen, sollte man mit Fineco eigentlich in der ersten Reihe sitzen, wenn es wieder bergauf geht in Italien. Ein Versuch wäre es wert.

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Dies ist keine Kauf-/Verkaufsempfehlung! Der Autor, sowie die five-alive AG, bieten keine Finanzdienstleistungen an. Der Autor, oder ihm nahestehende Personen oder Institutionen halten derzeit keine Aktien der oben genannten Unternehmen, planen aber Transaktionen in den nächsten 48 Stunden.

OHB | Nachbestellung i.S. Galileo?

Eigentlich müsste der OHB Kurs ja eher steigen, als fallen. Wenn die ESA die Galileo-Satelliten in der falschen Umlaufbahn aussetzt, ist das zum einen nicht der Fehler von OHB und zum anderen für die die Betreiber von Galileo eine missliche Situation, da sie hier Ersatz schaffen müssen, wollen sie keine Versorgungslücken in ihrem Navigationsnetz zulassen. Also müsste hier eigentlich ein Auftrag für Ersatzbeschaffung bei OHB eingehen. Warten wir mal ab, ob dem so ist. Für einen Kursabschlag bei OHB wegen der Laufbahn-Panne ist aus meiner Sicht jedenfalls kein Anlass gegeben.

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In Zeiten der Überregulierung muss ich mir mal angewöhnen, darauf hinzuweisen, dass dies keine Kauf-/Verkaufsempfehlung ist und der Autor, sowie die five-alive AG, keine Finanzdienstleistungen anbietet. Der Autor, oder ihm nahestehende Personen oder Institutionen halten derzeit Aktien der oben genannten Unternehmen. Interessenkonflikt besteht ggf. auch durch eine entsprechende Aktienposition im vom Autor betreuten five-alive – und Nordlichter wikifolio.

five-alive | Opfer des eigenen Erfolges

Neben den schon erwähnten Notar- und Anwaltskosten in Sachen Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) und Family Office, holten uns dieser Tage, nicht ganz unerwartet, auch noch die Erfolge unserer Vergangenheit ein. Und zwar in Form von Steuerbescheiden.
portfolio
Die nicht ganz unerheblichen Summen für Körperschaft- und Gewerbesteuer, zuzüglich ordentlich erhöhter Vorauszahlungen, zogen unsere Performance optisch etwas in Mitleidenschaft. Ohne diese Belastungen wäre der innere Wert [NAV] je five-alive portfolio Aktie um einiges höher und läge bei ungefähr einem Euro. Das operative Ergebnis hat also nicht ganz so arg gelitten, wie uns der Chart dies glauben lassen will.

Wir sind mit der aktuellen Depotzusammensetzung recht zufrieden und schauen optimistisch in die Zukunft, zumal es sich bei den Notar- und Anwaltskosten um einmalige Aufwendungen handelt. Leider führten die eingangs genannten Ereignisse und deren Folgen zwischenzeitlich zu massiven Anforderungen an unsere Liquidität, was uns dazu zwang, uns von einigen Positionen, wie z.B. GoingPublic Media oder sino AG zu trennen.