five-alive portfolio AG | Die Geschäfte laufen gut, Doch der Gesetzgeber grätscht dazwischen

Die Geschäfte laufen gut. Wir haben seit Auflage des Depots rund 90% zugelegt, und verzeichnen allein seit Anfang 2013 einen Wertzuwachs von  rund 27%. Das erste Quartal 2014 bescherte uns ein neues Allzeithoch von 1,123 €/Aktie und ende mit einem leichten Plus. Unser Portfolio lief bisher besser, als die Performance von Édouard Carmignacs Investissement oder Warren Buffetts Berkshire Hathaway auf Eurobasis. Dennoch grätscht der Gesetzgeber jetzt dazwischen.
portfoliofive-alive portfolio AG im Vergleich | Chart: Market Maker

Die erfolgreiche Wertentwicklung des letzten Jahres setzte sich auch im ersten Quartal 2014 fort. Nachdem wir das letze Jahr mit einen Wert von 1,059 €/Aktie abschlossen, stiegen unsere Aktien im ersten Quartal 2014 erwartungsgemäß weiter bis auf ein neues Allzeithoch von 1,123 €/Aktie auf Tagesschlussbasis, bzw. 1,128 €/Aktie intraday, und beendeten das erste Quartal dann letztendlich mit einem inneren Wert von 1,067 €/Aktie. Das sind immer noch 90% Wertsteigerung seit Auflage des Portfolios und 27% Performance  seit Anfang 2013.

Zwischenzeitlich, wie in unserem letzten Aktionärsbrief bereits prognostiziert, haben die Märkte allgemein etwas nachgelassen, was auch unsere bisherige Jahresperformance beeinträchtigte. Der NAV lag bei Redaktionsschluss bei rund 0,98 €/Aktie, wobei fairer Weise erwähnt werden muss, dass der Rückgang nicht nur auf unsere Depotentwicklung zurückzuführen ist, sondern auch durch Notar- und Anwaltskosten verursacht wurde.

Womit wir beim zweiten Thema sind: der staatliche Regulierung. Hier schießt der Staat, getrieben durch die Vorgaben aus Brüssel, mal wieder weit über das Ziel hinaus und schränkt die gemeinschaftliche Geldanlage durch die Einführung des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) fast bis zum völligen Verbot drastisch ein.

Eine Genehmigung oder Registrierung als Vermögensverwalter bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) bietet sich für uns nicht an, da die einmaligen und laufenden bürokratischen und finanziellen Anforderungen einer solchen Maßnahme unsere Möglichkeiten weit überschreiten.

Leider stellte sich im Laufe der juristischen Konsultationen heraus, dass auch die vorgesehenen Ausnahmeregeln des KAGB für uns nicht greifen, da wir zum einen nicht durchgehend über die entsprechend qualifizierten Investoren verfügen, und zum anderen nicht in die passenden Vermögenswerte investieren.

Nach Prüfung sämtlicher Optionen bleibt derzeit nur die Umwandlung in ein sog.  „Family Office“, um die Fortführung der Geschäfte in der AG zu gewährleisten und sämtliche Verträge und Depots ohne Unterbrechung weiterführen zu können.

Nachdem wir in den letzten Wochen geklärt haben, wie die BaFin Familie definiert, und wie die five-alive AG als Großaktionär  eines „Family Office“ zu behandeln ist, sind wir nun dabei zu klären, wie wir die „familienfremden“ Aktionäre im Boot halten können. Aber auch hier zeichnet sich eine praktikable Lösung ab, welche wir mit den betreffenden Aktionären persönlich besprechen werden.