Investor Relations beherrscht man – oder eben nicht

Es gibt Unternehmen aus dem Finanzsektor, die Schreiben sich „Mehr Transparenz im Aktienmarkt“ auf ihre Fahnen, respektive Webseite und hören dann auf, die Aktionäre quartalsweise oder mindestens halbjährlich über die Geschäftsentwicklung zu informieren. Telefonischen oder digitale Anfragen werden gefühlt nach Zufallsverfahren mal beantwortet – gern aber auch ignoriert. Entschuldigt wird dies mit dem Ansinnen, sich mehr ums operative als ums administrative Geschäft kümmern zu wollen. Könnte aber auch sein, dass sich der Vorstand lieber um seine politische Ambitionen kümmert, denn das operative Geschäft läuft auch mit Verzicht auf Transparenz und ordentlicher Administration nicht wirklich zufriedenstellend.

„Mehr Transparenz im Aktienmarkt“ wäre hier wirklich wünschenswert.

Dass es auch anders geht, zeigt ein anderes Unternehmen, welches sich der Berichterstattung im Finanzsektor gewidmet hat. Kaum hat man die Aktien im Depot findet sich ein Begrüßungsschreiben im Briefkasten mit weiteren Informationen zur Gesellschaft und man wird eingeladen kostenlos eine Auswahl von Produkten des Hauses zu beziehen, um sich ein besseres Bild über das Unternehmen zu machen, in welches man investiert hat. Ein netter Services, den nicht alle Namensaktien bieten.